Stiftung Umgebindehaus
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Förderobjekt in Schönbach |
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Im staatlich anerkannten Erholungsort Schönbach, erstmals 1306 in einer Urkunde genannt, befindet sich ein kleines Auenhäusler Anwesen im östlichen Ortskern. Die Erbauung liegt in der Zeit um 1758. Besonders eindruksvoll hat sich die Aufteilung der ursprünglichen Funktionsräume erhalten. Links die Blockstube als Wohnbereich, in der Mitte der Flur zum Kochen und vorm Haus ein geschützter Platz für die Zeit des schlechten Wetters zum verrichten von kleineren Arbeiten, wie Körbe flechten, Holzvorräte hacken u.a.. Der weit auskragende Dachüberstand machte dies möglich. Links schließt sich dann noch ein kleiner Scheunen- Stallteil an, der für die Kleintierhaltung genutzt werden konnte. Die einzigartige Dachendeckung mit Langstroh war vor wenigen Jahren die letzte vollständig erhaltene in der Oberlausitz. Sie wurde in den 1950er Jahren aufgelegt und hatte seine maximale Nutzungsdauer von 60 Jahren erreicht. Die weiche Dacheindeckung ist heute mit Reet eingedeckt und lässt nun auch die Wohnnutzung im Dachbereich zu. Die Restaurierungsarbeiten und die Erneuerung der Dacheindeckung wurde im Rahmen der "Projektentwicklung Umgebindeland" gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. |
Prof. Manfred Gerner im Rahmen einer Fachexkursion der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. beim Besuch des Umgebindehauses. |
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