Stiftung Umgebindehaus
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Förderobjekt in Ebersbach |
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Erst 1306 wurde das sicher viel früher angelegte Waldhufendorf erstmals urkundlich genannt. Unzählige Umgebindehäuser, teils liebevoll saniert und leider auchoft leer stehend, säumen die Haupt- und hintere Dorfstraße. Am oberen Kirchweg befindet sich ein stattlicher Bauernhof dem zwei Wohnhäuser und drei Wirtschaftsgebäude zugeordnet sind. 1828 ließ sich der damalige Großbauer ein stattliches Umgebindehaus mit klassizistisch gegliedertem Fachwerkoberstock errichten. Nur die spätbarocken Formen an den zahlreichen Umgebindesäulen und der Sturz des Türgewändes zeigen Spuren älterer Traditionen. Ebenso zeugen die mit kunstvoll geschmiedeten Eisen versehenen Erdgeschossfenster vom Reichtum. In Ebersbach gab es zu dieser Zeit bereits über 5000 Einwohner. Die Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten sind fast abgeschlossen. Besonders auffällig sind die Erhaltungsbemühungen und das Gespür der Bauherrschaft für die vielen historischen Details. Ein besonders liebevoll eingerichtetes Kaffeemuseum im nördlich gelegenen Hofgebäude konnte bereits eröffnet werden. (Foto) Die Sanierungsarbeiten wurden mitfinanziert durch: Deutschen Bundesstiftung Umwelt und Stiftung Umgebindehaus |
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